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Doris Lanzanasto
Doris Lanzanasto
Tel. 0043 (0) 512 36 54 51 - 13
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Thomas Huber

 Die Tickets sind als PRINT AT HOME Tickets auf unserer Homepage und ab 20.04. an den Vorverkaufsstellen erhältlich.
Sonntag, 21. Mai, 18 Uhr, Forum 2 / Messe Innsbruck
 

SEHNSUCHT TORRE

Es sind »bergeisternde« Geschichten über das Sehnen und Suchen nach Glück. Sehnsucht ist ein inniges Verlangen, es macht uns neugierig, es lässt uns suchen und finden. Sehnsucht Torre ist ein wilder Road Trip meiner Seele: schräge, bluesige Gitarrenriffs einer Jamsession mit meiner Band »Plastic Surgery Disaster« bringen mich auf eine Reise an das andere Ende der Welt – nach Patagonien, in das Land des »Cerro Torre«. Ein wilder Berg, der das Verlangen vieler Bergsteiger in sich trägt.
 
Auch meine Sehnsucht findet sich in dieser steilen, von den patagonischen Winden gezeichneten, vereisten Granitnadel. Ein Berg, der einen Teil meiner Lebensgeschichte erzählt: Es sind Erfolge, Niederlagen, Verluste.
Es ist die Trauer, scheinbar belanglos Erlebtes und es sind große Momente, es ist mein Tagebuch als Bergsteiger.
 
2005 bin ich das erste Mal in diesen Bergen unterwegs und der Cerro Torre wurde das reale Bild meiner Sehnsucht. Ich wollte den Berg über eine perfekte neue Linie besteigen. Die Überschreitung aller Gipfel des Torre Massivs wurde zur großen Herausforderung meines inneren Strebens. Im ersten Jahr kam ich
schon sehr weit. Zusammen mit dem Schweizer Andi Schnarf kletterten wir 30 Stunden Nonstop über den Cerro Standhart zum Torre Egger.
Es folgen Jahre mit weniger ereignisreichen Aktionen an diesen Bergen und doch waren es immer einzigartige Momente. Momente der Inspirationen für neue Herausforderungen.
 
Eines dieser Abenteuer brachte uns Brüder und Mario Walder in die Arktis, nach Baffin Island zum Mount Asgard. 600 Meter senkrechter Granit, Kletterei bis zum 10ten Grad fern ab der Zivilisation im Land der Eisbären! Das Abenteuer der »Bayrischen Direttissima«. Trotz dieses großartigen Erfolges am Mount Asgard lebt der Torre in mir weiter. Im patagonischen Winter steige ich mit Freunden über die »Ferrari« auf den Cerro Torre, scheinbar am Ziel meiner Sehnsucht. Aber die Reise geht weiter. In Pakistan finden wir eine neue Herausforderung. Der Schweizer Dani Arnold, Mario Walder und wir Brüder werden das Versuchen, wo vor uns viele gescheitert sind: die Nordwand des Siebentausenders Latok I.
 
Werden wir Scheitern oder erleben wir den einzigartigen Moment auf dem Gipfel zu stehen?
Wir glauben wir haben eine Chance, aber ein Scheitern ist nicht ausgeschlossen! Wir werden alles geben, an unsere Grenzen gehen aber auch den Mut haben »Nein« zum Berg und »Ja« zum Leben zu sagen. Diese Geschichte bringt mich wieder zurück in das Land der Winde und weit weg von der Zivilisation in das Tal des Cerro Torre:
 
»There is a hope if you think higher, we have to go this way it´s our desire…«
 
Dieses steile Leben und der Torre haben mich inspiriert für den Text unseres neuen Songs »Desire«. Es ist ein wilder Rock´n´Roll von »Plastic Surgery Disaster«, ein verrückter Road Trip meiner Seele oder einfach eine normale Geschichte eines Bergsteigers.
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Michael Martin

Thomas Huber

FELS , SOUL & ROCK´N ROLL
 
Thomas Huber, staatlich geprüfter Berg- und Schiführer und der ältere der beiden Huberbuam lebt für seine Leidenschaft, das Bergsteigen. Gemeinsam mit seinem Bruder Alexander gehört er zu einer der erfolgreichsten Seilschaften unserer Zeit.
 
Seine kindliche Neugier treibt in seit jeher an, das Unbekannte in den Bergen der Welt zu entdecken. Ob Speed-Klettern an steilsten Wänden, Besteigen schwierigster Berge oder Expeditionen in extreme Regionen – Thomas sucht die Herausforderung und meistert sie mit sportlichem Ehrgeiz. Aufstieg und Fall, Rückschläge und Erfolge. Thomas hat alles am Berg erleben dürfen. Sein Kämpferherz hat gelernt, dass in den verrückten vertikalen Visionen die Niederlage zugelassen werden muss, um den Schlüssel zum Erfolg zu finden. Dabei ist ihm als dreifacher Familienvater die Verantwortung für sein Tun immer bewusst.
Neben dem Bergsteigen begeistert Thomas sein Publikum – nach mittlerweile über 1.000 intensiven, humorvollen und leidenschaftlichen Vorträgen – nach wie vor mit seinen Abenteuern. Zusammen mit seinem Bruder Alexander ist Thomas Autor verschiedener Bücher, Protagonist einiger Filme und gerne gesehener Gast bei Talk Shows.
WIE ALL ES BEGANN …
Ein unscheinbarer Ort im Chiemgau, Palling, ein Bauernhof, zwei Lausbuben, Vater und Mutter bergbegeistert, ein Mädchen. Das sind die Hubers, oder besser die Riedls, so ihr Hofname. Vater Thomas, das Familienoberhaupt, ist oft mit seinen Bergkameraden in den Bergen unterwegs. Er erlebt viele große Bergabenteuer – von Berchtesgaden über den Mont Blanc bis hin zum Mount McKinley. Auch heute noch ist er, im Alter von über 70 Jahren, in Kletterouten bis zum 6ten Schwierigkeitsgrad unterwegs.
Und die Riedlbuam sind motiviert! Schon als Kinder sind sie in den Bergen unterwegs: Schitouren in den Westalpen und erste Klettertouren mit dem Vater.
Schon bald werden sie ein unzertrennbares Team in den Bergen. Zunächst aber noch am garteneigenen Apfelbaum – hier werden die seiltechnischen Grundlagen trainiert – sowie beim Klettern der ersten Routen im brüchigen Nagelfluhsteinbruch am Pallinger Ortsrand und beim Bouldern an der Steiner Burgmauer. Daraufhin folgt dann der erste gemeinsame Kletterurlaub im Kaisergebirge, ohne Vater. Sie erobern den 6ten Schwierigkeitsgrad. Und bald wird das Wiederholen bestehender Routen langweilig. Es fehlt das Spannende, das Nicht-Wissen, das Unbekannte. Ihre erste Erstbegehung, Rauhnachtstanz, an der Wagendrischlhorn Südwand wird zum Grundstein ihres Kletterlebens. Das Unbekannte der vertikalen Welt, die Erstbegehung, wurde und ist heute noch ihre große Leidenschaft. Im Karlsteiner Klettergarten können sie in kürzester Zeit viele neue Routen erschließen und schrauben ihr Kletternniveau stetig nach oben. Bald haben sie sich über Palling hinaus einen Namen gemacht, und die »Riedelbuam« werden zu den »Huberbaum«. Garanten für anspruchsvolle Erstbegehungen und wilde
Geschichten aus der steilen Welt. Diese Leidenschaft teilen sie bedingungslos, und so unterschiedlich sie äußerlich erscheinen mögen, so tragen sie gemeinsam den Namen der Huberbuam durch die Wände der Welt und bilden in den Grenzbereichen eine perfekte Einheit.

Thomas hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, die seinen sportlichen Werdegang einbremsen. Durch diese Rückschläge entwickelt er allerdings einen eisernen Willen. Ein Aufgeben ist ausgeschlossen. Später entdeckt er neben dem Klettern auch das Fallschirmspringen für sich und versucht es mit dem Bergsteigen zu kombinieren: nach einer schwierigen Wand ein Schnellabstieg
mittels Fallschirm. Auch in der Musik lebt er seine Verrücktheit und ist Sänger der Rockband
Plastic Surgery Disaster. Trotz seiner wilden Natur findet Thomas seine Ruhe in seiner Heimatverbundenheit und der Familie. Er lebt in Berchtesgaden, ist verheiratet und hat mit seiner Frau Marion drei Kinder: Elias, Amadeus und Tochter Philomea.
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