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Weiterbildung für Wanderführer

©Tirol Shop / Krings Maren
Weiterbildung für  Wanderführer, Sportkletterlehrer, Canyoningführer und Bergführer des Tiroler Bergsportführerverbandes bei der Alpinmesse SOMMER - Samstag, 20. Mai 2017 - zum Thema „Notfall im Gebirge“
 
  • Alpinmesse SOMMER, 20 – 21 Mail 2017
    Messe Innsbruck, Eingang Süd
     
  • Themen 
    Wandern – Bergsteigen – Klettern – Klettersteige – Biken - Reisen
     
  • Öffnungszeiten 
    Sa 09 – 19 Uhr, So 09 – 18 Uhr
     
  • Multivisionsvorträge 
    Sa 19 Uhr: Bikebergsteiger Harald Philip, So 18 Uhr: Thomas Huber
PROGRAMMÜBERSICHT
09.30 - 12.00 Workshop „Alpiner Notfall für Wanderführer“
Halle A, 2. Stock - Forum 2
13.00 Eröffnung des Alpinforums mit Karl Gabl und Rainer Gstrein
Halle B1, 1. Stock - Messesaal
13.15 - 13.45 Alpinforum „Der plötzliche Herztod am Berg: Risiko und Vorbeugung“, DDr. Martin Burtscher
13.45 - 14.15 Alpinforum „Wiederbelebung im Gebirge - macht sie Sinn?“, Dr. Peter Paal
15.00 - 16.30 Workshop „Herzkreislauf- und Atemprobleme am Berg“
Halle A, 3. Stock - Seminar C
ganztags Präsentationsstand des Tiroler Bergsportführerverbandes: Anlaufstelle für Fragen, Stand Nr. 20
ganztags Produktinfos an den Ständen, Beratung direkt durch den Hersteller
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09.30 – 12 Uhr WORKSHOP Alpiner Notfall für Wanderführer

kostenlos, ca. 150 Min., max. 25 Teilnehmer, Treffpunkt Halle B1, 1. Stock - Stand Tiroler Bergführerverband & Bergrettung Tirol, mit Anmeldung über die Homepage

Als Wanderführer kannst du über mangelhafte Trittsicherheit mancher Gäste ein Lied singen, aber auch erfahrene Bergsteiger sind vor kleinen oder größeren Ausrutschern nicht gefeit.

Im Workshop erfährst du was in der Notfallausrüstung eines Wanderführers alles zu finden sein sollte. Dabei profitierst du von der Erfahrung der Bergrettung Tirol und ihrer neu entwickelten Versorgungsstrategie. Diese ist geprägt durch Einflüsse aus der modernen Militärmedizin und deren innovativen Medizinprodukten.
In praktischen Übungen wird der Umgang mit neumodischen Bandagen aber auch altbewährtem Material wie der Alu-Rettungsdecke erlernt.
Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Unfallmeldung bzw. der Kommunikation mit der Leitstelle. In diesem Zusammenhang werden die Vorteile der Notfallapp der Bergrettung Tirol erläutert und ein Alarmierungsablauf von A bis Z durchgespielt.

13.00 – 14.30 Uhr ALPINFORUM

Halle B1, 1. Stock - Messesaal

Begrüßung durch den Präsidenten des Kuratoriums für Alpine Sicherheit Karl Gabl und dem Präsidenten des Tiroler Bergsportführerverbandes Rainer Gstrein

 

VORTRAG „Der plötzliche Herztod am Berg: Risiko und Vorbeugung“ DDr. Martin Burtscher

Laut Unfallstatistik des Kuratoriums ist der Herztod die häufigste Unfallursache beim Wandern.
Aber welchen Einfluss haben Medikamenten oder Alkohol auf die Höhe und was sind die ersten Anzeichen eines Herzinfarkts? 
Etwa ein Drittel aller Todesfälle im Bergsport sind plötzliche Herztodesfälle, wobei hier Männer über 34 Jahre mit vorbestehenden Risikofaktoren hauptgefährdet sind. Fast die Hälfte dieser Todesfälle ereignet sich bei ungewohnter Belastung am ersten Tag des Bergaufenthaltes. Die Behandlung von Risikofaktoren, spezifische Trainingsvorbereitungen und vernünftiges Verhalten bei der Ausübung des Bergsports sind wichtige Präventionsmaßnahmen.

Martin Burtscher, DDr. 
Arzt und Sportwissenschaftler der Universität Innsbruck, Ehrenpräsident der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin (ÖGAHM), Berg- und Skiführer.
 
 

VORTRAG “Wiederbelebung im Gebirge - macht sie Sinn?” Dr. Peter Paal

Ob die Reanimation im Gebirge Sinn macht, darüber wird uns Peter Paal mit den neuesten Erkenntnisse und Beispielen aus der Praxis aufklären.

Peter Paal, Dr.
Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Bergrettungs- und Notfallarzt, derzeit Barmherzige Brüder Krankenhaus Salzburg.

15.00 – 16.30 Uhr WORKSHOP Herzkreislauf- und Atemprobleme am Berg

kostenlos, ca. 90 Min., max. 20 Teilnehmer, Halle A , 3. Stock - Seminar C, mit Anmeldung über die Homepage
 
In diesem Workshop lernt der Wanderführer die Risikofaktoren, die bei fehlender Anpassung, besonders bei bestehenden Herzkreislauf- und Atemwegserkrankungen auftreten können, einzuschätzen. Das Erkennen der Auslöser am Berg und die Sensibilisierung über das adäquate Verhalten während des Bergwanderns tragen wesentlich zur Senkung des Plötzlichen Herztodrisikos bei.
Wie sieht der optimale Gesundheitspuls aus und welche Auswirkungen haben Medikamente?
 
Der Höhenmediziner DDr. Martin Burtscher steht für Fragen zur Verfügung. Praktische Wiederbelebungsübungen an der Puppe runden den Workshop ab.
 
Die beiden Workshops sind speziell für die Berufsgruppen des Tiroler Bergsportführerverbandes (Wanderführer, Canyoningführer, Sportkletterlehrer, Bergführer) konzipiert.

GANZTAGS

 
  • Präsentationsstand des Tiroler Bergsportführerverbandes: Anlaufstelle für Fragen
     
  • Trittschule im Freigelände Süd
     
  • Produktinfos an den Ständen - Beratung direkt durch den Hersteller